GeoMonitoring 2027

04. - 05. März 2027
Programmübersicht
Hörsaal Organische Chemie der LUH

GeoMonitoring 2027

Save the Date: am 04. und 05. März 2027 an der Leibniz Universität Hannover

Neuerung: Wir planen am ersten Tag Workshops anzubieten und bitten Sie über interessante Themen abzustimmen: Umfrage

Call for Abstracts

Willkommen sind Vorträge zur satelliten- und bodengestützten Radarinterferometrie, zu Anwendungen terrestrischer oder luftgetragener Sensoren und Sensornetze sowie über die Analyse und Modellierung des Verformungsverhaltens geotechnischer Objekte sowie von Bauwerken und Infrastruktureinrichtungen.

Ihren Abstract mit einem Umfang von 300-500 Wörtern und einer aussagekräftigen Grafik können Sie direkt an geomonitoring@gug.uni-hannover.de senden. Wir benötigen den Namen des Hauptautors/der Hauptautorin, das zugehörige Institut/die Firma, eine Kontaktmailadresse, Informationen zu den Ko-Autoren/Ko-Autorinnen sowie den Titel, Abstract und die Abbildung für den Vortrag.

Wir freuen uns auf Ihre Abstracts bis zum 15. November 2026.

Das Programm werden wir hier Mitte Dezember 2026 veröffentlichen.

Wir werden keinen Tagungsband mit Beiträgen zusammenstellen. Jedoch ist im Nachgang der GeoMonitoring 2027 eine Veröffentlichung ausgewählter Beiträge in Themenheften verschiedener Fachzeitschriften geplant.

Außerdem ermutigen wir Autoren, die bereits aktuelle Arbeiten in Zeitschriften publiziert haben, diese auf der Tagung vorzustellen.

Geplante Workshop Inhalte

Um eine bessere Idee der geplanten Workshops zu bieten, finden Sie hier die jeweiligen Kurzbeschreibungen zu den möglichen Inhalten:

InSAR-Zeitreihenanalyse für das Geomonitoring: Von den Grundlagen zur praktischen Anwendung

Dieser Workshop richtet sich an Anwender:innen und Interessierte aus Verwaltung und Unternehmen, die sich mit satellitengestütztem Geomonitoring auseinandersetzen möchten. Wir vermitteln die Grundlagen von InSAR (Interferometric Synthetic Aperture Radar) und PSI (Persistent Scatterer Interferometry) und zeigen, wie diese Verfahren zur Erkennung und Überwachung von Bodenbewegungen an Infrastrukturen eingesetzt werden können. Dabei geben wir praxisnahe Einblicke in die Auswahl und Nutzung geeigneter Open-Source-Software und arbeiten mit interaktiven Beispielen in Jupyter Notebooks, sodass die Teilnehmenden die Methoden direkt selbst ausprobieren können. Ein zentraler Bestandteil ist die Interpretation von InSAR-Ergebnissen: Wir diskutieren typische Herausforderungen und Fallstricke bei der Auswertung anhand von konkreten Beispielen aus etablierten Bodenbewegungsdiensten (BBD und EGMS). Für den Workshop brauchen die Teilnehmenden einen Laptop mit Internetzugang, sowie einen Google Account. Die Übungen werden im Browser auf Google-Colab und auf den Webseiten der Bodenbewegungsdienste durchgeführt.

Durchgeführt von Dr.-Ing. Andreas Piter, Institut für Photogrammetrie und GeoInformation, LUH

UAV-Photogrammetrie

Dieser Workshop gliedert sich in zwei Teile. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen geschaffen, wobei erst die rechtlichen Entwicklungen zum Betrieb von UAVs beleuchtet werden, bevor mathematische Grundlagen folgen. Diese beginnen mit Abbildungs- und Höhensystemen, dem Prinzip der Bildzuordnung anhand von Merkmalen sowie der dichten Punktzuordnung. Die Erzeugung von Produkten wird anhand von Vermaschung, Orthoprojektion und 2,5D Oberflächenmodellierung thematisiert. Im zweiten Teil wird zunächst eine Flugplanung durchgeführt. Mit Hilfe eines Datensatzes wird abschließend eine Auswertung mit Pix4DMatic durchgeführt.

Durchgeführt von Dr.-Ing. Ahmed Alamouri, Institut für Geodäsie und Photogrammetrie, TU Braunschweig

Satellitengestütztes Monitoring

  • Vorstellung der relevanten Grundlagen der GNSS (+SAR) Satellitengeodäsie
  • GNSS Monitoringstationen als geodätische Referenz
  • Automatisierte GNSS PostProcessing Auswertung vs. GNSS RTK-Monitoring
  • (DInSAR Daten für die räumliche Verdichtung im Bodenbewegungsmonitoring)
  • Transformation der Messdaten in einheitliche Räumliche Bezugssysteme
  • Anforderungen an die Qualitätsstandards für eine Alarmierung und Beweissicherung
  • Aktuelle Herausforderungen durch GNSS Jamming&Spoofing
  • Praktische Anwendungsbeispiele am ALLSAT GLOMON-Portal

Durchgeführt von Michael Schulz, Allsat

Netzauswertung

Vom einfachen Koordinatenvergleich zur statistisch fundierten Deformationsanalyse: Im praxisnahen Workshop zur Ausgleichungsrechnung analysieren wir gemeinsam Deformationsmessungen, erläutern wichtige Indikatoren und diskutieren die essentiellen Kenngrößen zur Beurteilung ingenieurgeodätischer Netze. Ausgehend von der Methode der kleinsten Quadrate fokussieren wir deren praktische Anwendung in der Ingenieurgeodäsie. Moderne Softwarewerkzeuge unterstützen Sie hierbei beim effizienten und intuitiven Arbeiten. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung und nicht auf der manuellen Auswertung umfangreicher Berechnungsprotokolle. Ziel ist es, Sicherheit bei der Beurteilung von Messdaten und der Bewertung möglicher Deformationen auf Grundlage statistischer Kenngrößen zu gewinnen.

Durchgeführt von Dr.-Ing. Michael Lösler, Frankfurt University of Applied Sciences

Firmenausstellung

Wenn Sie zur Veranstaltung einen Firmenstand errichten oder ein Poster präsentieren wollen, um für Ihr Unternehmen zu werben, senden Sie bitte folgende Informationen:

  • Firma bzw. Institution, Adresse
  • Flächenbedarf, Bedarf an Infrastruktur (Anzahl Steckdosen u.ä.)
  • Name, Telefonverbindung

an: geomonitoring@gug.uni-hannover.de

Dort sind wir auch für weitere Informationen erreichbar.

Termine

Weitere Details folgen!

Datum Frist
15. November 2026 Vortragsanmeldung
31. Januar 2027 Anmeldungen für Firmen
04. März 2027 Workshops (vormittags)
04. März 2027 Beginn Tagung (mittags)
05. März 2027 Ende Tagung (mittags)